Marina Abramović: Wenn Kunst weh tut – und heilt.
Diese Podcastfolge ist perfekt für alle, die die Ausstellung besuchen wollen, schon dort waren oder einfach besser verstehen möchten, warum Marina Abramović als Ikone der Performancekunst gilt – und was das alles mit unserem eigenen Körpergefühl und unserer Zeit zu tun hat
Über die Ausstellung Die ALBERTINA MODERN präsentiert bis 1. März 2026 die erste große Retrospektive von Marina Abramović in Österreich. Die Schau, kuratiert von Bettina M. Busse, war zuvor in London, Amsterdam und Zürich zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Werke – Videos, Fotografien, Installationen und skulpturale Arbeiten – sowie vier täglich aufgeführte Live-Re-Performances: „Imponderabilia", „Luminosity", „Nude with Skeleton" und „Art must be beautiful, Artist must be beautiful"
Wer ist Marina Abramović? Marina Abramović wurde 1946 in Belgrad im damaligen Jugoslawien geboren. Ihre Eltern waren kommunistische Partisanenkämpfer:innen und Held:innen des Zweiten Weltkriegs. Eine Kindheit zwischen militärischer Disziplin und strenger Erziehung prägte ihre frühen Arbeiten, in denen sie politische und religiöse Symbole – vor allem den kommunistischen Stern – zur Auseinandersetzung mit Macht und Unterdrückung nutzte. Seit über 50 Jahren gilt sie als Pionierin der Performancekunst und wurde u. a. mit dem Goldenen Löwen der Biennale Venedig (1997) und dem Praemium Imperiale ausgezeichnet.
Links zu Werken: Rhythm 0: https://vimeo.com/71952791
Imponderabilia: https://www.youtube.com/watch?v=eoLsIjf5gjQ
The Lovers – The Great Wall Walk https://www.youtube.com/watch?v=KtX7yZo_5vg
The Artist Is Present: https://www.youtube.com/watch?v=2GD5PBK_Bto
Balkan Baroque: https://www.youtube.com/watch?v=gbswpr7ibBA (Videos gibt es auch, wobei die Aufnahmen recht drastisch aussehen.)
Repro-Credits: Marina Abramović, The Hero, 200, © Courtesy of the Marina Abramović Archives / Bildrecht, Wien 2025
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