30 Minuten Kunst

30 Minuten Kunst

Der Podcast über alte und neue Meisterwerke, Künstlerinnen und Künstler

Transkript

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00:00:04:

00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Dreißig Minuten Kunst.

00:00:16: Ich bin Jens Trocher und heute geht es um eine Künstlerin, die viele vielleicht schon mal gehört haben ich auch aber so richtig schöne und viele Bilder bekommt man erst jetzt zu sehen.

00:00:29: Eine wunderbare Ausstellung zum hundertfünfzigsten Geburtstag gibt es im Paula Modersohn Bäckermuseum, im schönen Bremen und ich bin verabredet mit der Kuratorin Dr.

00:00:38: Henrike Hans.

00:00:39: Hallo Frau Hans!

00:00:40: –

00:00:41: Hallo Herr Trocher!

00:00:42: Lassen Sie uns mal mit einem wunderbaren Bild, wo schon der Titel fantastisch ist Selbstbildnis am sechsten Hochzeitstag von Paula Moderson Becker beginnen?

00:00:54: Es zeigt sie

00:00:56: Genau.

00:00:57: Das Bild, wie der Titel schon sagt ist ein Selbstbildnis und mit diesem Bild ... Deswegen ist es auch so schön, dass wir damit anfangen hat Paula Motta-Sanbecker die Kunstgeschichte auf den Kopf gestellt.

00:01:08: Als sie es Ninzehundert sechs im Mai gemalt hat war sie die erste Frau, die sich selbst nackt also im Akt gemalt hatte und dieses Bild fertiggestellt hat.

00:01:19: Und die Inschrift aber auch das Motiv selbst sind bis heute sehr enigmatisch, Weizelhaft.

00:01:27: Sie hatte sich zu dieser Zeit von Otto Modersen, von ihrem Mann getrennt ist alleine nach Paris gegangen um dort als Künstlerin zu leben und ausgerechnet in dieser Phase schreibt sie auf dieses Bild das sie jetzt an ihrem Hochzeitstag gemalt hat.

00:01:44: Sie haben gerade gesagt, sie ist nach Paris gegangen wollen wir ganz kurz an ihrem Lebensanfang beginnen.

00:01:53: Dann ist sie in Dresden geboren, hat zum bürgerlich-liberalem Elternhaus gelebt und ist dann nach Bremen umgezogen.

00:02:01: Wie startete Sie Ihre künstlerische Ausbildung oder Ihren künstlerschen Wertegang?

00:02:09: Ja, Sie haben es schon gesagt.

00:02:10: Sie ist in einer sehr liberalen Familie groß geworden und den Eltern Voldemort und Mathilde Becker war es wichtig, dass ihre Kinder auch am kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt teilnehmen.

00:02:23: Sie waren hier Mitglieder im Kunstvereinen Bremen, Paula Modasson-Becker hatte immer die Ausstellungen besucht als Kind und ihr war relativ schnell klar, dass sie selbst Künstlerin werden wollte.

00:02:35: Als sie in London war, da hat sie ihre Tante besucht für einige Wochen, konnte sie ihren Onkel überzeugen, dass sie ihr Zeichenunterricht spendierten.

00:02:48: Das war damals in London anders als in Deutschland möglich für Frauen und nach diesen ersten Versuchen, wo wirklich tolle Ergebnisse dabei rausgekommen sind, hat sie eben ihre Eltern auch überzeugt, Da hat sie zuerst im Unterricht bei Bremer Malern gehabt, das waren dann Bekannte ihrer Eltern.

00:03:11: Und dann hat sie, um sich zu professionalisieren, in Berlin im Verein der Kunstfreundinnen und Künstlerin zu Berlin eine anderthalbjährige Ausbildung

00:03:23: gestartet.".

00:03:24: Das war für Frauen – Sie haben es gerade schon erwähnt!

00:03:26: In dieser Zeit nicht selbstverständlich, weil die Kunstakademie da durften nur Männer studieren richtig?

00:03:33: Absolut!

00:03:33: Das war für Frauen gar nicht selbstverständlich.

00:03:35: Ihnen wurden wirklich hohe Hürden in den Weg gelegt, um Künstlerinnen zu werden.

00:03:39: Die öffentlichen Kunstakademie wurden erst ab und München sogar in den letzten Jahren im Jahr- und Zwanzig für Frauen geöffnet.

00:03:48: Und es gab auch in Deutschland nur drei private Akademien die Frauen angenommen haben in dieser Zeit.

00:03:55: Und sie waren für Frauen auch noch teurer als für Männer.

00:03:57: Das muss man sich mal vorstellen, also es erforderte von Paulermutter Sandbecker ein großes Durchsetzungsvermögen und natürlich auch die Unterstützung ihrer Eltern um dort ein Studium absolvieren zu können in Berlin.

00:04:10: Gut dass ich solche Eltern hatte denn Es ist eine ganz fantastische Künstlerin geworden.

00:04:15: und wir haben einen Bild aus der Zeit die Sie gerade erwähnt haben, von eighteenhundert siebene neunzig.

00:04:22: Das finde ich auch wunderbar!

00:04:24: Es ist eine Dame mit Hut und Schleier und es sieht irgendwie ganz anders aus als die üblichen Bilder zu der Zeit.

00:04:32: Ja, absolut!

00:04:34: Also und vor allem auch als das was wir von Paula Mooder-Sombecker heute im Kopf haben.

00:04:38: Wir sind schon angefangen mit dem Selbstbildnis aus dem Jahr nineteenhundert sechs.

00:04:42: jetzt gehen wir nochmal ja neun Jahre zurück an den Anfang ihrer Karriere und wir sehen dieses wunderbare Pastell.

00:04:50: Ich finde es einerseits so toll, weil es einfach zeigt wie toll die Malerin diese Technik des Pastels beherrscht.

00:04:57: Also wie fein sie gerade im Gesicht die Partien voneinander absetzt.

00:05:02: auf den ersten Blick wirkt das relativ monochrom also schwarz-weiß aber wenn man näher herantritt an das Bild dann sieht man dass da ganz feine blau und orangstöne mit drin sind die der Frau eine ganz besondere Ausstrahlung verleihen.

00:05:18: Zum anderen steht es eben auch ganz exemplarisch dafür, wie professionell Paula Moderson Becker studierte.

00:05:25: Also sie lernte genau so, wie es an den öffentlichen Kunstakademien für die Männer gelehrt wurde erst zeichnen nach unbelebten Stillleben-Objekten dann Zeichnen in der Natur und dann der Übergang zur Farbe.

00:05:38: über das Pastel

00:05:39: Weiß man wer diese Frau ist?

00:05:41: Gab's da ein Vorbild?

00:05:43: gibt's einen Modell?

00:05:44: eine Freundin vielleicht oder eine bekannte?

00:05:46: Leider weiß man das nicht.

00:05:48: Also es ist sicherlich keine Frau im Studium, im Studienkontext kein Modell gewesen weil die Modelle hatten in der Regel keine Hüte auf.

00:05:57: und ich diese Kleidung an, die die Frau trägt.

00:06:00: Sie hat so eine städtische Kleidungen an, hat diesen Hut, diesen Schleier.

00:06:03: sie ist so zum Rausgehen zurecht gemacht.

00:06:06: aber ob es sich um eine Verwandthandel-Tipp möglicherweise denn Paula Moodersambecker lebte auch in Berlin bei Verwandten während ihres Studiums oder um eine Freundin das wissen wir leider nicht.

00:06:16: Aber diese Feinheit, die sie den Gesichtszügen verleiht dieser Frau, spricht doch dafür, dass da ein näheres Verhältnis bestand.

00:06:25: Für unseren kleinen Rundgang haben Sie ein Bild ausgesucht?

00:06:27: Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen verblüfft, weil ich Paula Modersohn Becker nicht für Naturdarstellungen kennengelernt habe oder ... Es ist ein Moorgraben, so ist der Titel des Bildes und stammt von ... Wie auch das vorhergehende Bild, sehr modern heute noch.

00:06:49: Absolut!

00:06:49: Also es wirkt ... Es ist einfach sehr reduziert und das wirkt auf uns Modernen.

00:06:54: für die damaligen Betrachterinnen und Betrachten wirkte es vor allem schroff.

00:06:58: Man muss dazu sagen wie Sie gerade schon gesagt haben, für solche Bilder hat man Paula Moderson-Bekker nicht im Kopf Und das ist ganz interessant in Ihrem Werdegang dass sie nicht parallel an den Motiven arbeitete sondern eher naheinander gestaffelt.

00:07:12: Also wir haben die Studienwerke wie das Tolle Pastel aus Berlin, dann haben wir eine Phase in der sie sich intensiv nur mit Landschaftsbildern beschäftigt.

00:07:21: Dann kommen langsam die Figuren hinzu und ab dem Jahr zwei haben wir eigentlich nur noch Figurenbilder bis sie sich wieder einmal ganz intensiv dem Stillleben widmen wird.

00:07:31: Also dann passieren zwischen nineteen Hundert fünf und neunzehnt hundert Sieben auf einmal mehr als Fünfzig Stillleben die auch sehr isoliert in ihrem Werk stehen, also die Motivphasen folgen aufeinander und durchdringen sich nicht.

00:07:43: Die Landschaft rückte in den Blick für Paula Mulder-Sanbecker als sie nach Wops Vede kamen.

00:07:48: das war im Herbst, der hatte ihr Studium in Berlin abgeschlossen als Meisterschülerin und dann stand die Frage an was der nächste Schritt sein sollte.

00:08:01: Und die Eltern kannten natürlich Wopswede, die Künstlerkolonie dort.

00:08:05: Die hatten Beziehungen zu Fritz Mackensen, einem der Gründer der Künstlerkolonie und sie dachten es wäre eine gute Idee wenn ihre Tochter dorthin ginge.

00:08:14: dann hatten Sie sie noch in der Nähe von Bremen konnten dieses künstlerin Leben noch ein bisschen kontrollieren.

00:08:20: und so kam Paula Modersambecker nach Wopswede.

00:08:23: aber das dürfen wir nicht vergessen als ausgebildete Künstlerin In Wopswede, die Maler der Künstlerkolonie waren ja schon seit ihrer Ausstellung, aber auch berühmt berüchtigt in Deutschland.

00:08:38: Die galten als die modernsten des Modernsten und wenn wir ihre Bilder sehen im Gegensatz zu dem Moorgraben von Paula Moda-Sanbecker dann wirken sie ganz schön konventionell.

00:08:49: Paula Modasanbecka ging nach Wopswede eben mit ihrem eigenen Blick fand die Landschaft dort wunderschön.

00:08:57: Das schrieb sie immer wieder in Briefen und auch im Tagebuch, aber diese wunderschöne euphorische Begeisterung für die Landsschaft findet sich nicht in ihren Bildern.

00:09:06: Die sind sehr rau, sehr schroff, sehr reduziert.

00:09:11: Sie erinnern oft mehr an geometrische Muster oder Linien als eine lebendige Landschaft.

00:09:18: Wissen Sie wie Ihre Mahlweise damals bei Ihren Kolleginnen und Kollegen in Warpswede angekommen ist?

00:09:25: Ja, es herrschte dort eine große Irritation über ihre Malweise.

00:09:29: Also schon einer der Mitstudentinnen dort ... Die arbeiteten Unterkorrektur sagt man von Fritz Mackensen.

00:09:35: Das heißt, Mackensing kam ab und zu in deren Ateliers und schaute sich an was sie gearbeitet hatten und gab Tipps.

00:09:40: Diese Mitstudentin richtete das Paula Modersambecker wenn sie in die Heide ging um dort zu malen und alle ihre Staffeleien aufgestellt hatten, sich erst einmal ins Gras legte Und immer sagte Sie müsste erstmal überlegen wie sie ihr Bild aufbauen wollte Also schon allein die Art und Weise, wie sie arbeitete.

00:09:57: Sehr konstruktiv, sehr konzeptionell.

00:10:00: Stieß auf Erheiterung bis Misstrauen!

00:10:04: Und ihre Bilder selbst, ja ... Die Leute in Wops-Vedisacken immer, sie müssten erst mal zeichnen lernen, sie müsste erst mal modellieren lernen.

00:10:13: Dabei wissen wir ja auch.

00:10:14: durch ihre Berliner Studien, dass sie das alles konnte.

00:10:16: Sondern dass sie sich ganz bewusst davon abgesetzt hat.

00:10:19: und sie hat selbst gesagt ich glaube man müsste beim Bildermahlen gar nicht so sehr an die Natur denken also die Natur darstellen ohne genau das zu malen was man sieht und das ist ja sehr sinnbildhaft für ihre Arbeitsweise.

00:10:36: Und auch aus dem Jahr, nachdem sie gerade mal ein gutes Jahr in Wops Wedewa hat sich schon festgestellt, dass ich alle an ihr erschrecken und sie schrieb aber weiter im Tagebuch.

00:10:46: Doch ich muss weiter auf meinem Weg

00:10:48: bleiben.".

00:10:49: Sie wusste genau wo sie hin wollte in der Kunst und das zeigt dieses Bild sehr schön.

00:10:53: Eines meiner Lieblingsbilder ist dieses Selbstbildnis-Porträt aus Paris.

00:11:00: Da sieht man eine junge Frau mit einer Kurzhaarfrisur und ich würde fast behaupten, das ist schon dieser typische Paula-Moda-Sanbeckerstil.

00:11:12: Da würde ich Ihnen total zustimmen!

00:11:13: Das ist dieser typisch Pauler-Muda-Saanbecker Stil.

00:11:16: Ich überlege das mal, da war sie vierundzwanzig Jahre alt.

00:11:20: Da hat sich das schon ausgeprägt.

00:11:23: Dieser erste Paris-Aufenthalt von der Silvesternacht, arztinneunzehnhundert bis in den Juni hinein, der war schon ganz wichtig für sie und es sollten ja auch noch drei weitere Parisaufenthalte folgen.

00:11:37: Also das waren sozusagen die Triebfeder ihrer künstlerischen Entwicklung sagen wir hier im Museum immer.

00:11:42: Dass sie überhaupt nach Paris gegangen ist, folgte eigentlich auf den bittersten Moment ihrer jungen Karriere.

00:11:48: Sie hatte einige Landschaftsstudien in der Kunsthalle in Bremen ausstellen dürfen im Dezember, die wurden verrizzend in der Weserzeitung.

00:11:58: Die Weser-Zeitungen lassen damals alle ihre Eltern und Freunde ihrer Eltern den Bekanntenkreis, die Künstler natürlich in Wopswede.

00:12:07: Und Paula Modersenbecker wurde dort namentlich heruntergemacht von dem konservativen Künstlar Ato Fittger.

00:12:15: Sie holte am gleichen Tag, als diese Fariss erschienen ihre Bilder aus der Kunsthalle wieder ab und machte sich dann wenige Tage später auf den Weg nach Paris.

00:12:25: Also im Aufbruch in ein neues Jahrhundert in dieser Stadt, in die Kunstmetropole – das war einfach sehr symbolhaft!

00:12:33: Und wie sie das für sich genutzt hat, das zeigt dieses Bild.

00:12:37: Es ist ja im Gegenlicht gemalt wahrscheinlich mit einem Spiegel.

00:12:42: Sie reckt ihr Kinn ganz nach oben, sie ist frontal dargestellt.

00:12:46: Sie konfrontiert sich selbst mit dem eigenen Bild.

00:12:49: Ihr Gesicht wirkt schon so ein bisschen verzehrt.

00:12:52: Ihre Haare wirken sehr kurz und streng.

00:12:54: Aber gleichzeitig auch wahnsinnig stark!

00:12:57: Und das ist genau... Das, was in den Landschaften anklingt.

00:13:01: Also diese formale Vereinfachung die Direktheit und die Unverstelltheit.

00:13:07: Die in dem Bildnis bei dem Blick auf sich selbst der ja auch sehr intim ist zum Ausdruck kommt.

00:13:13: Wenn man davor steht hat man so den Eindruck mit dieser Hintergeschichte dem Verriss in der Weserzeitung wirkt das auf mich wie ihr könnt mich alle mal.

00:13:23: Das haben Sie wunderbar zusammengefasst absolut!

00:13:25: Also deswegen muss ich auch sagen, finde ich jetzt auch eines der stärksten Bilder gerade zu diesem frühen Zeitpunkt nicht nur anhand seiner formalen Qualitäten sondern vor allem auch für dieses Statement.

00:13:37: Also diese Sicherheit, die das ausstrahlt.

00:13:39: Und dass als Frau ... Sie wusste ja immer noch nicht wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten sollte.

00:13:45: Sie hatte keine weiteren Aussichten.

00:13:48: Sie hat kein einziges Bild verkauft zu dem Zeitpunkt.

00:13:51: Bis ans Ende ihres Leben ist nur eine Handvollbilder.

00:13:54: und trotzdem diese Sicherheit zu haben und das inhaltlich und formal so auf die Pappe zu bringen.

00:14:01: Das ist wirklich außergewöhnlich!

00:14:05: Sie haben es gerade gesagt, sie hat zu ihren Lebzeiten kein einziges Bild verkauft.

00:14:09: Wie kommt es dann dass es in Bremen ein ganzes Museum mit Werken von ihr gibt?

00:14:15: Das ist eine gute Frage.

00:14:17: Sie hat eine Handvoll Bilder verkauft an ihre Freunde Heinrich Vogela und Rainer Maria Rilke, das waren immer Zeiten in denen sie unbedingt Geld brauchte.

00:14:26: Gerade in den Sehnhunderts sechs, als die Automodersont verließ und nach Paris zu gehen.

00:14:32: Und zu Lebzeiten war Ihre Buchkunst ... Also es gab dafür kein Publikum.

00:14:36: Es gab keinen Käuferkreis oder Publikums.

00:14:40: muss man sich vorstellen, solche Bilder anderen zu zeigen.

00:14:43: Sie hat – wenn sie sie Otto Modersohn gezeigt hat – zwar auch Verständnis aber auch viel Unverständnis geerntet und da war einfach gar kein Markt und keine Zeit dafür.

00:14:54: da Aber, dass ihr dieses Museum in den Jungen von der Rezeption gewidmet wurde.

00:15:01: Und dann doch wieder an die Männern.

00:15:03: In Ordneten Otto Modersson und Bernhard Höttger.

00:15:07: Das war ein Bildhauer, den Pauler-Moderson Becker in Paris im Jahr six kennengelernt hatte nach ihrem Tod ihren Nachlass.

00:15:15: Sie können sich vorstellen, sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus als sie erst mal das ganze Werk überblickten.

00:15:21: Siebenhundertsechzig Gemälde, Tausendvierhundert Zeichnungen.

00:15:25: Das war keinem in Wopswebe bewusst was da eigentlich lagerte.

00:15:29: und natürlich kannten die sich gut aus in der Pariser Kunst, in der aktuellen Kunst und denen war auch klar es hat sich noch nie eine Frau gemalt zum Beispiel also die überblickten alles erst nach ihrem Tod Und dann organisierten sie mit Gustav Pauli und Heinrich Vogelar gemeinsam Gedächtnisausstellungen.

00:15:47: Kurz danach wurden erste Briefe- und Tagebuchblätter publiziert, also schon kurz nach ihrem Tod gewann die Malerei von Paula Muldersambecker eine gewisse Popularität.

00:15:56: Was lustig ist.

00:15:57: in der Geschichte ist das natürlich zuerst die Stillleben verkauft worden?

00:16:01: Denn die waren am ungefährlichsten!

00:16:02: Und erst dann wagte man sich an die Landschaften oder die Sammler vor allem und an die Figurenbilder, die dann doch irgendwie eher schräg und ungewöhnlich waren.

00:16:12: Durch diese Ausstellungen kam einiges in Gang und unter anderem wurde auch Ludwig Roselius der Erfinder des kaffeinfreien Kaffees und Gründer von Café Haag.

00:16:22: Das bezahlte ja auch einen Begriff in Bremen Auf die Künstlerin aufmerksam, er kaufte nach und nach mehr Bilder.

00:16:29: Und beschloss dann gemeinsam mit der Mutter von Paulermutter Sambäcker ihr einen Museum hier zu widmen.

00:16:35: Bernhard Töttger war dann der Erbauer, der Architekt des Museums in der Bötcherstraße.

00:16:40: Und in den letzten Jahren wurde es am fünftigsten Geburtstag von Ludwig Roselius eröffnet.

00:16:46: Eine tolle Geschichte!

00:16:47: Und leider eine späte Entdeckung aber... Nach ihrer Rückkehr aus Paris hat sie dann den Maler Otto Modersohn geheiratet, daher auch der Doppelname und eine Ehe mit vielen Auf- und Abs.

00:17:03: Und ich glaube aber in der Zeit fingen Sie auch mit Kinderbildern an – Sie haben ein Bild herausgesucht Kind auf rot gewürfelten Kissen von Ninzenhundertvier.

00:17:14: ist das etwa aus dieser Zeit wo sie mit Otto Moderson zusammenlebte?

00:17:19: Ja, ganz genau.

00:17:21: Die beiden heirateten ganz genau in den Ehen.

00:17:23: Otto Modersson war Witwer und seine Frau war gestorben.

00:17:28: Er brachte eine dreijährige Tochter mit in die Ehe.

00:17:31: Und sie wurde dann erst zufälliges Motiv von Paulamoderson Becker und dann immer gezielter und über sie auch andere Kinder.

00:17:40: Und diese Kinderbilder im Werk von Paul Amon oder Sam Becker sind wirklich, die nehmen eine wirklich sehr große Gruppe ein.

00:17:46: Gerade four und fünf verdichtet sich das wahnsinnig!

00:17:51: Und in four war sie auch nicht im Paris.

00:17:54: Da verbrachte sie das ganze Jahr in Wopswede und das zeigt sich in diesen Kinderbildern einfach sehr stark, was das Besondere oder Spezielle dabei ist, dass wir da nicht dieses klischeehafte Landleben mit Kindern sehen, dass man ja über seit dem neunzehnten Jahrhundert immer wieder in der Kunst trifft.

00:18:13: Wir sehen die Kinder nicht im Spiel!

00:18:15: Wir sehen keine Aktion dort, keine Bilderzählung ... dort dargestellt sind, wie dieses kleine Mädchen das hier auf dem Kissen sitzt.

00:18:23: Die nehmen keinen Kontakt zu uns Betrachterinnen oder Betrachern auf.

00:18:27: Die sind wirklich ganz für sich und das ist einfach sehr ungewöhnlich und unterläuft auch dieses Klischee dass wir immer haben, dass Frauen Kinder malen also dass sie sie lieblich darstellen oder süßlich sondern die Kinder sind bei Paula Mutter Sonnebecker immer auch ein bisschen schräg.

00:18:44: Es gibt auch ein Bild, Mädchen mit Katze im Birkenwald.

00:18:47: Da sagt es selbst Ludwig Roselius, obwohl er das für seine Sammlung gekauft hatte, dass ihm das Kind Angst macht.

00:18:53: Otto Mudderson sagte mal die Hände sind oft wie Kolben und die Münder wie Wunden.

00:18:58: also diese Kinder sind nicht schön anzusehen aber wir haben eine wahnsinnige Qualität in dem Paula Muddersons Bäcker.

00:19:08: sie ganz die sind in ihrer eigenen Erlebniswelt gefangen.

00:19:13: Wenn man sich Kinder heute anguckt, sieht man, dass sie manchmal merkwürdig sind und dieses Merkwürdige hat sie wirklich eindrücklich ins Bild gebracht.

00:19:24: An dem Bild, das wir hier sehen, mag ich besonders ... Dieses Kind ist vertieft im Spiel mit einer Blume oder Betrachtenden einer Blumme kann sich diese Langsamkeit und dieses Staunen richtig vorstellen.

00:19:37: Aber eigentlich ist es so eine ganz simple Komposition, sehr klar.

00:19:43: Also frontal ins Bild gesetzt oder mittig ins Bildgesetzt.

00:19:47: aber dieses Bild ist wahnsinnig bewegt in dem Paula Moda-Sanbecker in die feuchte Mahlschicht mit den Pinselstil reingekratzt hat.

00:19:56: das gibt ihm was Wahnsinnig schroffes bewegtes fast schon gewalttätiges was das das Motiv nochmal irgendwie ja sehr stark, sehr eindrücklich prägt.

00:20:08: Und das ist wirklich spannend, dass zu sehen.

00:20:12: Kinder sind seltsam kann ich bestätigen.

00:20:15: und aber auf diesem Bild finde auch diese... Ich finde es strahlt das Kind eine inne Ruhe aus die ja sonst bei Kindern ja und wenn man dann diese etwas verkitschten Darstellungen aus dieser Zeit immer mit Land und Heugaben und Leiterwagen sieht komplett anders macht.

00:20:34: Ja, sie sagen es ist Natur auch.

00:20:36: Kinder in der Natur, genau die sonst immer beim Spielen zwischen Bäumen oder eben mit Heu oder beim Klettern und so was zu sehen sind oft... Hier geht das auch um die Natur und da besteht eine Einheit zwischen dem Kind und der Natur.

00:20:51: aber so einer Einheit, die für uns fremd ist, die nicht mehr als Erwachsene so zugreifen ist.

00:20:56: Der wir immer ein bisschen ratlos manchmal auch gegenüberstehen.

00:21:00: Das ist nicht der Blick eines Erwachsenen oder einer Erwachsenden auf dieses Kind, sondern das Kind in sich.

00:21:07: Und ja, das ist das Schöne und Besondere dabei!

00:21:11: Unser nächstes Bild ist die liegende Mutter mit dem Kind aus dem Sommer neunzehnt hundertsechs.

00:21:18: Da kommen Kinder und die revolutionäre Darstellung von nackten Frauen in diesem Bild zusammen.

00:21:27: Ja, das ist wirklich so.

00:21:28: Also überlegen Sie mal oder jeder für sich müsste mal überlegen hat man schonmal eine Mutter mit einem Kind auf diese Weise in der Kunst gesehen?

00:21:38: vorher vor neunzehntundert sechs?

00:21:40: also ich tatsächlich nicht und Ich glaube wenn man so etwas findet dann wäre das auch wirklich so revolutionär vorher.

00:21:47: Man muss sich die Bild-Tradition bewusst machen.

00:21:50: Mütter mit Kindern, das geht aus der Darstellung von Maria mit dem Christuskind hervor.

00:21:55: und dann hatte das im achtzehnten, neunzehntem Jahrhundert viel Repräsentatives in sich dieses Motiv.

00:22:01: Und dann eben das spielerische, das süßliche, das erzählerische.

00:22:05: im neunzähnten Jahrhundert ... Was macht Paula Modoso am Bäcker?

00:22:08: Sie malt eine nackte liegende Mutter mit einem Kind, die ganz für sich sind!

00:22:13: Die Körper sind praktisch wie ein großer Körper zusammengefasst und diese Körper, die sind da.

00:22:20: Die haben eine wahnsinnige Präsenz- und Ausdruckskraft ohne dass sie... wir haben hier wieder gar keine Kontaktaufnahme mit uns als Betrachtern.

00:22:28: So für wen ist dieses Bild eigentlich gemalt?

00:22:31: Kann man sich fragen!

00:22:33: Ja es sind einfach diese Körper und das ist so reduziert und trotzdem so eindrücklich, dass das für diese Zeit, Ninzehntonat sechs, wahnsinnig revolutionär ist.

00:22:43: So sind Kinder und Mütter noch nie gemalt worden vorher

00:22:46: Aber man hat es natürlich noch nicht sehen können, wie Sie vorhin sagten.

00:22:50: Es ist dann erst knappe oder reichliche zwanzig Jahre später glaube ich im Museum ausgestellt worden?

00:22:56: Oder hat man sich da noch ein bisschen zurückgehalten?

00:22:59: Das war eines der Bilder die dann hier im museum ausgestellt wurden sind.

00:23:03: Aber natürlich gab es Hinweise auf das, was Paulermoderson Becker da in den Nebel-Aktionen macht.

00:23:08: Sie hat im Februar deiner Mann Otto Modersson in Wopswede verlassen und zwar in einer Nacht-und-Nebelaktion.

00:23:15: Sie hatte das lange vorher geplant aber hat dann gewartet bis zum Beispiel ihre Mutter gar nicht in Bremen ist sondern die war mit dem Bruder nach Rom gereist damit sie jetzt noch nicht zurückhalten könnte.

00:23:25: Sie warte bis Otto Modarsson für ein paar Tage verreist war Abgereist nach Paris gegangen, hat Ottomoda so noch geschrieben, dass sie sich trennen wird und wollte in Paris alleine ein Leben als Künstlerin aufbauen.

00:23:40: Und ich glaube dieser Schritt hat ihr eine Freiheit gegeben und auch das war so radikal, was auch in ihrer Kunst dann auf einmal alles möglich war.

00:23:50: Sie hat immer viel Akt gemalt und gezeichnet.

00:23:54: Das kannte sie aus dem Kunstunterricht schon in Berlin, das hat sie auch immer interessiert, weil Aktfiguren natürlich nichts Zeitgebundes haben.

00:24:02: Wir haben da keine zeitgenössische Kleidung die uns zeigt okay diese Frau hat um nineteenhundert gelebt oder so, sondern die haben etwas ganz Ursprüngliches ... Ja, etwas freies.

00:24:15: Aber es könnte sowohl eine antike Figur sein als auch eine heutige, also die sind nicht in der Zeit gebunden.

00:24:21: Das hat sie daran interessiert am Akt und eben auch die Direktheit des Blicks und die Direktheit der Darstellung In dieser Zeit hat sie dann im Mai auch ihr erstes Selbstbildnis als Akt gemalt Und eben ihre Modelle auch tatsächlich, die sie auf dem italienischen Modellmarkt gefunden hat und engagiert hat.

00:24:40: Auch in ihr Atelier kommen lassen um sie im Akt zu zeichnen und zu malen.

00:24:43: Über diese Beschäftigung mit dem Körper hat sich eine Sicherheit erarbeitet in der Beschäftigung mit dem nackten Körper das dann zu ganz neuen Bildfindungen getrieben hat, für die sie keine Vorbilder gefunden hat.

00:25:00: Sie war eine wirklich fleißige Museumsbesucherin.

00:25:04: schon in den ersten Januar-Tagen, als sie das erste Mal im Paris war, führte sie ihr erster Weg in den Louvre wo sie gezeichnet hat.

00:25:13: Die hat alle Museen besucht, sie hat Kunstgalerien besucht Sammlerinnen und Sammlern aber so etwas konnte sie nirgendwo gesehen haben.

00:25:22: Das kam ganz alleine aus ihr selbst heraus.

00:25:25: Und dass sie dieses Motivgrad der nackten liegenden Mutter mit Kind, das sie da auch gemerkt hat.

00:25:30: Dass sie da etwas ganz Besonderem auf der Spur ist.

00:25:33: Das zeigt sich, dass die drei Fassungen von diesem Bild gemalt haben.

00:25:37: Zwei Fassung sind leider im Zweiten Weltkrieg zerstört worden.

00:25:41: Die waren hier im Museum nicht ausgelagert und wurden dann zerstört.

00:25:45: Aber diese Fassung hat überlebt und zeigt heute noch das Revolutionäre in ihrer Kunst.

00:25:50: Auch das Provokative!

00:25:52: wenn man sich das überlegt, was es auf die damaligen Betrachterinnen und Betrachten wie es gewirkt haben muss.

00:25:57: Und als Sie sagen ist es wirklich sehr reduziert auf so Formen und es wirkt aber trotzdem sehr warmherzig, finde ich.

00:26:05: Tolles Bild!

00:26:06: Ja, es strahlt ... Ich glaube, das ist der Blick der Künstlerin, der sich in dieses Motiv mit eingebrannt hat.

00:26:11: Es strahelt eine Menschenliebe aus und etwas... ja?

00:26:17: etwas umsorgendes.

00:26:19: Und es ist wirklich wahnsinnig groß!

00:26:21: Es hat auch eine Monumentalität, das ist ein Statement und Paula Mudder-Sanbeck hat ihre Motive sehr und ihre Formate auch sehr bewusst gewählt.

00:26:29: und so etwas in dieser Größe darzustellen – das war wirklich ja sehr außergewöhnlich zu der Zeit.

00:26:36: Unser letztes Bild bei unserem kleinen Rundgang ist überschrieben mit Lee Höttger vor Blumengrund.

00:26:43: Helfen Sie mir, wer ist Lee Hötter?

00:26:46: Lee Hötger war eine Konzertpianistin in Paris, die Paula Moderson-Becca in den Sehnhundert sechs kennengelernt hat und ihren Mann, den deutschen Bildhauer Bernhard Hötter.

00:26:57: Und die beiden wurden ganz wichtig in ihrem Leben dort, denn sie hatte ... Als sie nach Paris kamen, hat Otto Modersons sie zwar weiterhin finanziell unterstützt aber es war finanzieell sehr knapp und sie hat auch oft gezweifelt.

00:27:12: Die beiden haben sie da sozusagen rausgeholt und die Frau, der wir hier begegnen, deren Gesicht ist ja fast.

00:27:44: kubisch aufgeteilt und sie merken schon, man kann darin sicherlich eine Auseinandersetzung mit der Kunst von Gogör sehen.

00:27:52: Man kann eine Aseinandersetzung mit Masken sehnen, mit Totenmasken zum Beispiel die Paula Mulder-Sanbecker im Louvre sehr bewundert hat.

00:28:01: Ägyptische Mumienmasken zb und vor allem der außereuropäischen Kunst ganz ähnlich wie Picasso ist ein Jahr später auch machte.

00:28:10: Das wollte ich gerade fragen.

00:28:11: Bei einem der vorhergehenden Bilder sind mir auch diese klassischen Formen beim Gesicht aufgefallen, wie ich sie dann später auch bei Picasso eigentlich gesehen habe.

00:28:21: Wissen Sie ob Picasso was von ihr gesehen hat?

00:28:26: Das ist eines der größten Rätsel, den wir noch nicht lesen könnten.

00:28:30: Karben-Paula-Mutter Sandbecker und Pablo Picasso sich gekannt haben sie Werke von sich gegenseitig gesehen?

00:28:36: wenn wir an Picasso's Bildnis der Gertrude Stein denken Und da das Gesicht von Lee Hötgald daneben halten dann hat es eine wahnsinnig große Ähnlichkeit.

00:28:45: also Wir haben zwei Künstler Persönlichkeiten die ganz offensichtlich nach ganz ähnlichen Ausdrucksweisen suchen und unabhängig voneinander zu ganz ähnelichen Ergebnissen kommen.

00:28:58: Und das ist einfach sehr beeindruckend!

00:29:00: Also wir wissen, dass Paula Muda-Sanbecker mit Bernhard Hötgherr gemeinsam Henri Rousseau in seinem Atelier besucht hat.

00:29:08: Ninzehundertsechs – also sie kannte den Autodidakten der früher ja auch immer dem Beinamen der Zöllner hatte schon vor Picasso.

00:29:17: Also, sie hat sich mit ähnlichen Künstlern und ähnliche Werken auseinandergesetzt.

00:29:21: Natürlich spielt jetzt hier Sanne für Sie eine Rolle aber auch Gauguin genau wie für Picasso auch.

00:29:26: Aber ob diese beiden sich getroffen haben?

00:29:29: Das wissen wir leider nicht!

00:29:30: Aber wir wissen natürlich dass Picasso in den Sehntenhundertsechsten noch mit der Blauen Periode, der Rosa-Periode vor allem auch noch nicht an dem Punkt war dieses Bildnis von Gertrude Stein so zu schaffen.

00:29:41: das war wirklich erst später bei ihm.

00:29:43: Aber wir sagen immer gerne, es sind parallele Entwicklungen, die da passiert sind.

00:29:47: Sie waren in einem ähnlichen Umfeld und haben sich beide ähnliche künstlerische Fragen gestellt und sind dann zu ähnlingen Ergebnissen gekommen.

00:29:56: Aber Paula Moda so ein Bäcker war früher modern als Picasso?

00:30:01: Das ist die große Frage!

00:30:02: Und also sie war absolut modern bedingungslos, kompromisslos, modern... das was wir heute als moderne Kunst sagen, sie ist eine der Mütter davon.

00:30:13: Sie hat in ihrer Kunst so kompromisslose Fragen auch gestellt.

00:30:18: Das wäre in Deutschland zu der Zeit komplett undenkbar gewesen, das praktisch für sich alleine immer konsequent ihr Werk weiterzuentwickeln.

00:30:28: Das ist schon wirklich außergewöhnlich und das macht sie bis heute auch zu einer der Pionierenden der modernen Kunst und einer Vorreiterin für die Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts.

00:30:37: Liebe Frau Dr.

00:30:38: Hans, vielen Dank für diese Einführung in das Fantastische Werk einer fantastischen Künstlerin.

00:30:44: Wer gern!

00:30:45: Das hat mich gefreut dass ich bei Ihnen zu Gast sein durfte

00:30:48: Und ich kann nur sagen auf nach Bremen ins Paula-Moder so ein Bäckermuseum.

00:30:52: wer es nicht schafft Es gibt einen fantastischen Katalog.

00:30:55: Vielen dank fürs Lauschen bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

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